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Unser Hof wird seit 1985 kontrolliert biologisch als Familienbetrieb bewirtschaftet und liegt im "hessischen Kegelspiel", einer Kuppenlandschaft vulkanischen Ursprungs in der Rhön, die seit der "Wiedervereinigung" in der Mitte Deutschlands gelegen, von der UNESCO als Biosphärenreservat anerkannt wurde.

Weltweit gibt es z.Zt. in 75 Ländern der Erde rund 300 Biosphärenreservate. Das charakteristische Merkmal eines Biosphärenreservates ist dass hier eine Kulturlandschaft geschützt wird. Das bedeutet, die Menschen und ihr Broterwerb werden hier mit einbezogen, und nicht, wie es z.B. in den Naturparks geschieht in denen es ausschließlich um den Erhalt der Natur geht, eine Bewirtschaftung durch den Menschen unmöglich ist.

Zahllose versteinerte Ammoniten und Muscheln in den Kalksteinen rund um den Hof zeugen noch heute davon dass die tiefer gelegenen Täler zwischen den Vulkankegeln früher unter urzeitlichen Meeren lagen. So kommt es das unsere höher gelegenen Flächen Basaltverwitterungsböden und die tiefer gelegenen Flächen Kalkkiesböden sind. Dadurch haben wir auf unseren Wiesen eine große Artenvielfalt bei den Futterpflanzen und viele (Heil)-Kräuter sorgen für ein gesundes Futter unserer Tiere.

In unserer Herde laufen, wie sonst bei Nomadenherden üblich, verschiedene Tierrassen zusammen auf der Weide. Schafe der Rasse "Lacaune", in Frankreich ausschließlich für die Produktion des berühmten "Roquefort" gehalten, sowie Zebus, kleine "Buckelrinder" die z.B. in Indien als heilige Kühe verehrt werden, und die auf der ganzen Welt als extensives Haustier gehalten werden (von Afrika über Asien und Amerika bis hinauf zum Kaukasus) und nur hierzulande, in unserer intensiven Landwirtschaft, (noch) nicht verbreitet sind.

In unserer auf dem Hof befindlichen Käserei wird die Milch frisch und schonend verarbeitet.